Wie sieht die Zukunft des Mobilfunks aus?
Kaum etwas hat sich in den letzten Jahren so weiter entwickelt wie der Mobilfunk. Aus Handys sind multifunktionale Alleskönner geworden die uns den Alltag erleichtern. Das Telefonieren ist (zumindest für die fortschrittlichen Handyuser) nur noch eine Funktion unter vielen die ein modernes Smartphone anbietet.
Schon als sich erste Extras am Handy wie kleine digitale Telefonbücher, die SMS oder auch Dinge wie eine integrierte Taschenlampe durchsetzen wurde vielen klar: Das Handy ist ein Gerät das wir sowieso immer bei uns führen. Warum also nicht einfach noch mehr nützliche Funktionen einbauen die uns denn Alltag erleichtern? So folgten Features wie eine Handykamera, MMS, WAP und schließlich echtes mobiles Internet.
Doch gerade Letzteres wird wohl auch verstärkt die Zukunft des Mobilfunks bestimmen. Mobiles Internet ermöglicht zwar auch vom PC bekannte Dinge wie Surfen und auch den Email-Empfang, doch ist es gleichzeitig auch die Startrampe für Kommendes was die technologische Welt noch einmal auf den Kopf stellen wird. So ist schon heute erkennbar dass die soziale Vernetzung die auf den PC ihren Anfang genommen hat wie auch der Web2.0-Gedanke sich auf dem Handy fortsetzen werden.
Facebook, StudiVZ und Co. werden wohl zukünftig auch auf modernen Smartphones regelmäßig genutzt werden. Dank vereinfachten Versionen der Seiten, die intuitiv mit dem Touchscreen zu bedienen sind ist einfaches Kommunizieren mit Freunden und bekannten ebenso möglich wie die Urlaubsfotos auszutauschen oder zu sehen über welche Ecken und Enden man dieselben Bekannte hat. Gleiches gilt im Business-Bereich auf für Netzwerke wie etwa XING und Twittern kann man schon heute, beispielsweise über das iPhone mit der passenden App.
Auch Kameras werden immer brauchbarer und zukünftig wohl bei einigen Modellen mit einem Beamer kombiniert werden. Diese Vision treibt vor allem der finnische Konzern Nokia voran und möchte damit das Konzept der “erweiterten Realität” Wirklichkeit werden lassen. Um zu erläutern worum es sich dabei handelt hilft ein Beispiel.
Man steht vor einer bedeutenden Sehenswürdigkeit. Nun richtet man seine Handykamera auf das Objekt aus, die dann alle wichtigen Bilddaten erkennt, speichert und (via mobiles Internet) an einen zentralen Dienst übermittelt. Dieser identifiziert das Objekt und sendet zum Beispiel den entsprechenden Wikipedia-Eintrag zurück. Dieser oder eine Zusammenfassung dessen wird dann unmittelbar mit dem Beamer auf oder neben das Objekt projiziert, wodurch man spielend leicht an Informationen rund um seine Umgebung kommt.
Ähnliche Dienste die Gleiches mit Gesichtern von Menschen (dann z.B. eine Verknüpfung mit Facebook) ermöglichen befinden sich bereits in der theoretischen Planung.
Doch eins haben diese visionären Ideen alle gemein. Sie basieren auf der ständigen und ununterbrochenen Vernetzung durch mobiles Internet welches in Zukunft ganz klar eine Schlüsselrolle einnehmen wird.
|| flugbuchen24.com ||




