Seniorenhandys – ein wachsender Markt
Die Lebenserwartung in nahezu allen westlichen Ländern dieser Welt ist im Steigen begriffen. Zudem verharrt auch die Durchdringung der Märkte mit mobilen Telefonen auf hohem Niveau. Allein aus diesen beiden Relationen kann leicht abgelesen werden, dass auch die Generation der über 60-jährigen ein immer größeres Bedürfnis nach mobiler Telefonie hat. Mit steigendem Alter lassen aber bekanntermaßen sowohl die Hör-, die Seh- als auch die taktilen Fähigkeiten nach.
Deshalb liegt es nahe, dass bei einer ständig alternden Gesellschaft, die Nachfrage nach regelrechten Seniorenhandys ständig im Steigen begriffen ist. Auf dem deutschen Markt tauchte vor rund fünf Jahren mit dem „Katharina das Große“ das erste Mal ein echtes Seniorenhandy auf. Es bestach durch riesige Tasten, ein großes kontrastreiches Display und eine Hörgeräte kompatible Akustik. Das mobile Telefon war aber aus der Sicht so mancher Mitglieder der angesprochenen Zielgruppe so groß, dass der eine oder andere zurückschreckte, weil man nicht durch die Nutzung des Seniorenhandys als Senior abgestempelt werden wolle.
Auf diese Befürchtungen reagierten Hersteller wir Emporia in Österreich oder Doro Mobile im UK. Auch der Nachfolger von „Katharina das Große“ von der Firma fitage kam optisch sehr viel gefälliger daher. Heute sind einige Handys für Senioren als solche gar nicht mehr zu erkennen. Selbst viele junge Leute, die keine Lust darauf haben, sich mit fummeligen kleinen Tasten herumzuärgern, greifen heute vielfach auf die Großtastenhandys zurück. Bei den Telefongesellschaften wie T-Mobile, Vodafone & Co. sind die Senioren übrigens besonders gern gesehene Kunden.
Die Silver Ager haben nämlich viel Zeit zum Telefonieren und neigen auch während der Wirtschaftskrise dazu, ihre Rechnungen pünktlich zu bezahlen. Solange die Rente sicher ist, hat ein richtiger Senior natürlich auch keine Probleme mit dem Verlust des Arbeitsplatzes. Man darf aber gespannt sein, wann Nokia, Sony Ericsson und Co. endlich auch Seniorenhandys in ihr Sortiment aufnehmen.





[...] Zwar bieten einige Provider tatsächlich in Verbindung mit einem Vertragsabschluss ein kostenloses Topp-Handy mit dazu an, doch zahlt man es letzten Endes alles über die hohen Gründgebühren oder Tarife [...]